Aktuelles
20.6.2011 Ingenieure ohne Grenzen ist Gründungsmitglied des deutschen WASH-Netwerkes
Mit vereinten Kräften kämpfen deutsche Hilfsorganisationen für Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene für alle Menschen.
Berlin. Am Montag (20.06.2011) haben sich 14 deutsche Hilfsorganisationen in der Bundeszentrale von Malteser International in Köln getroffen, um ein neues Netzwerk für Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) zu gründen.
Mehr Zusammenarbeit, Abstimmung und Erfahrungsaustausch der Organisationen und ihrer Experten untereinander, sollen den deutschen Beitrag zur Lösung eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts wirkungsvoller machen. Laut aktuellen Zahlen der WHO und UNICEF leben ca. 900 Millionen Menschen weltweit ohne Zugang zu sauberem Wasser und 2,6 Milliarden ohne sanitäre Grundversorgung.
Die Mitglieder des WASH-Netzwerks teilen die gemeinsame Vision, dass alle Menschen Zugang zu einer nachhaltigen und sicheren Wasser- und Sanitärversorgung haben und eigenverantwortlich grundlegende Prinzipien der Hygiene praktizieren. Würde diese Vision Wirklichkeit, könnten täglich ca. 5.000 Kinder unter fünf Jahren gerettet werden, die derzeit an den Folgen mangelhafter Hygiene sterben.
Gründungsmitglieder des Netzwerks sind ADRA, Arche Nova, Arbeiter-Samariter-Bund, AT-Verband, BORDA, German Toilet Organization, Ingenieure ohne Grenzen, Johanniter Auslandshilfe, Malteser International, Noah Foundation, Solidaritätsdienst International, WECF, Welthungerhilfe und World Vision Deutschland.
26.2.2011 Gründung der Kompetenzgruppe Sanitärversorgung
Durch das gesteigerte Interesse innerhalb von Ingenieure ohne Grenzen an Sanitärprojekten haben sich in diesem Bereich bei einigen Mitgliedern starke Kompetenzen ausgebildet, nicht zuletzt auch durch die Arbeit in anderen Einrichtungen, zum Beispiel in Universitäten und durch praktische Erfahrungen bei der Projektarbeit. Daher fanden sich nun einige Mitglieder zusammen, um die Kompetenzgruppe Sanitärversorgung mit der Abkürzung SaVe zu gründen.
Die KG SaVe konzentriert sich auf den Fachbereich:
„Integrierte und dezentrale Sanitärsysteme mit dem Fokus auf Nährstoffrückführung und Energierückgewinnung aus menschlichen Fäkalien. Der Schwerpunkt der Kompetenzgruppe liegt dabei bei Kleinstanlagen, mit lokaler Kreislaufführung von Stoffströmen und Energie.“
